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Vereinsprofil

Wir stellen uns vor...

Vorwort

Panopticum e. V. – Ein Verein der nicht gerade „normal“ ist und dies auch nicht sein möchte! Aber er „sieht“ von außen betrachtet irgendwie normal aus. Ja......... zumindest gibt es wie überall einen Vorstand, eine stellvertretende Vorständin (evtl. Gendergerecht?), eine Kassenwärtin, ein Vereinsheim, eine Satzung und alles was halt so dazugehört um im Vereinsregister geführt werden zu dürfen. Ähnlich wie wenn man eine GbR gründet - Aber dann sind wir halt doch wieder ziemlich „normalitätsabweichend“: Unter den aktiven Mitgliedern herrscht absolut keine Hierarchie, direkte Demokratie, Projektentwicklung und absolute selbstverantwortliche Freiheitsliebe zum Selbsterhalt. Denn hier geht es um unsere aktive Affinität für elektronische Tanzmusik und die für uns dazu definierte „Subkultur“ (schweres Wort) und Lebenskultur. Aber lest hier einfach weiter und bildet euch euer eigenes Bild (ABER KEINE BILD! MEINUNG!!!!!)

Geschichte

Das Panopticum stellte Ende des 18. Jahrhunderts Abnormes und Kurioses aus. Fahrende Schausteller, die durch die Lande zogen, um Abnormitäten zur Schau zu stellen. Sie versuchten sich hierdurch ein Leben abseits der Gesellschaft zu ermöglichen, ohne aufgrund ihrer sonderlichen Erscheinung diskriminiert zu werden. Typische Figuren waren, Riesen und Zwerge, enorm Dicke und Starke, körperlich Behinderte, Artisten und unbekannte “Wilde”, wie Indianer und Wolfsmenschen.

Das Panopticum entwickelte sich in verschiedene Richtungen weiter wie:

Das anatomische Museum
Lebende Tote, die durch mechanische Kraft zum Leben erweckt werden konnten. Nachgebildete Körper und Körperteile, die oftmals im Querschnitt einen Einblick in den anatomischen Aufbau eines Menschen gaben.

Das Wachsfigurenkabinett
Besondere Künstler formten aus Wachs Menschen und Körperteile.

Die Burlesqueshow
Junge Frauen, die sich leicht bekleidet und keck zur Schau stellten.

Das Gruselkabinett
Nachbildungen von Folterinstrumenten und unbekannten wilden Geschöpfen.

Der “Zoo”
Ausstellungen von lebenden Tieren und Einblicke in exotische Welten.

Der Begriff und wir

Als der Name für unseren Verein gesucht wurde haben wir lange überlegt. Nichts ist wichtiger für ein Kollektiv als sein Name und seine Bedeutung. Er stiftet Identität, dient als Basis und ist als Wiedererkennungswert elementar wichtig. Deshalb haben wir lange nachgedacht, gewerkelt und gestaltet. Uns war es von je her eine Herzensangelegenheit, dass etwas hinter der Party steckt und nicht nur ein Raum ist, der mit Musik und etwas Glitzer und Konfetti gefüllt wird.

Deshalb haben wir uns selbst gefragt wer wir sind und was wir machen wollen!?! Kurzum - Eigentlich waren wir nur ein paar Landeier die regelmäßig durch die ganze Republik reisten, um das Leben auf der Party zu der unterschiedlichsten Musik des elektronischen Genres zu genießen. Heutzutage sicherlich nicht selten, aber im ländlichen Mainstream nicht gerade sehr „angepasst“. Aber auch auf im Partyleben gab es viele Dinge die uns störten. Sie vermiesten uns den Spaß und die Lust. Vieles wurde in den Vordergrund gerückt, nur selten waren das die Musik, Platz zum Tanzen, oder der Spirit von Techno/House. Also begannen wir aus unserer Andersartigkeit, Partys zu veranstalten auf die wir selbst gerne gehen würden.

Der Verein

Ziele des Vereins

Hier müssen wir erst einmal zwischen den ideellen und den konkreten Zielen unterscheiden. Konkretes Ziel ist ganz klar den Verein und seine Tätigkeiten durch die Leistung der Mitglieder zu erhalten. Diese ehrenamtliche Haltung ermöglicht es unserem Kollektiv, unsere Vorstellungen einer guten Nacht, mit viel Freiraum umsetzten. Ziel ist es gemeinsam eine schöne, besondere und ereignisreiche Nacht im Zeichen unserer musikalischen Gesinnung zu verbringen!

Ideele Zielsetzung (Auszug aus der Satzung)
1. Der Verein fördert Kunst und Kultur, die Erhaltung und Verbreitung der elektronischen Musik sowie die Pflege des damit verbundenen Lebensstils.
2. Mit der Arbeit des Vereins soll vor allem die elektronische Musik als Solche in allen Lebensbereichen und auf allen Ebenen gefördert werden. Dabei steht die Musik als Verständigungsbrücke zwischen den Menschen an erster Stelle.
3. Gestaltung der elektronischen Musik in verschiedenen Ausdrucksweisen
4. Treffpunkt zum Austausch, zur Weiterbildung, Verbreitung und Unterstützung der elek- tronischen Subkultur mit non-kommerziellem Hintergrund.

Vereinszweck (Auszug aus der Satzung)

Im Leben (meist) junger Menschen steht immer mehr die elektronische Musik mit all Ihren Facetten als musikalische Gesinnung im Mittelpunkt. Diesem Kulturgut kann jedoch häufig nur in Lokalitäten mit kommerziellem Hintergrund nachgegangen werden. Deshalb möchte dieser Verein eine Plattform bieten in dem sich Menschen jeden alters treffen können um ihrem gemeinsamen Interesse nachzugehen. Wir möchten deshalb vorwiegend vereinsinterne Tanzveranstaltungen im Sinne der Mitglieder organisieren und durchführen. Weiterhin soll er als Treffpunkt zum regelmäßigen Austausch über Djing, Labels, Neuerscheinungen etc. dienen.

Das private Vereinsheim „Third Place“

Im beschaulichen Stuttgarter Randgebiet, umgeben vom schönen Hafen-Industrie Gebiet, können wir unserem zugegebener Maßen nicht sehr ruhigem „Hobby“ nachgehen. Neben einem kleinen Musikstudio, haben wir im „Hauptraum“ unsere hauseigene PA verbaut. Hier können wir in Ruhe produzieren, auflegen, reden, planen und Dj-Workshops abhalten. Der Name „Third Place“ beschreibt dabei den Ort an dem man neben der eigenen Wohnung und seiner Arbeit, die meiste Zeit verbringt. Also die „Freizeit“ oder im Panopticum „die Zeit in der wir dem nachgehen was uns bewegt und Freude bereitet!“ Veranstaltungen planen, auflegen, produzieren, austauschen, Konzepte und Kunst gestalten.

Der Raum kann inklusive Musik- und Lichtanlage für private Feiern, zum Auflegen oder Produzieren gemietet, oder nach Absprache von Mitgliedern genutzt werden.

Schreibt uns einfach an!

Die Mitglieder

Der Panopticum e.V. unterscheidet zwischen „aktiven“, „passiven“ und „Fördermitgliedern“

Aktive Mitglieder
Sie sind der innere Kreis des Vereins. Im Moment bestehen wir aus 10 Mitgliedern. Der Großteil besteht noch aus den Gründungsmitgliedern des Vereins. Sieben der 10 Mitglieder besetzten die administrativen Aufgaben des Vereins und bilden somit den Vorstand. Dazu gehört der erste und zweite Vorsitzende, der Kassenwart, Schriftführer, Beisitzer etc. Nur die Aktiven Mitglieder haben das Stimmrecht zur Bildung des Vorstandes. Alle Aktiven Mitglieder sind bei ALLEN Entscheidungen gleichberechtigt und bestimmen direktdemokratisch was im Verein geschieht. Neue Aktive Mitglieder können mit einer 7/8 Mehrheit aufgenommen werden.

Passive Mitglieder
Sie sind die Basis des Vereins. Jeder Mann und Jede Frau kann unsere Arbeit mit einer Mitgliedschaft unterstützen und Teil des Ganzen werden. Wir machen unsere Veranstaltungen grundsätzlich, mit unserer Gesinnung, für unsere Mitglieder. Für 60 Euro Jahresbeitrag bekommst du viele Vorteile und hast keinerlei Verpflichtungen. Du bekommst neben einem selbst gemachten Panopticum T – Shirt, einen Button und den Newsletter. Aber das ist noch nicht alles und auch längst nicht das wichtigste. Alle Mitglieder haben bei Veranstaltungen die Eintritt kosten entweder freien Zugang oder vergünstigte Konditionen, in jedem Fall gibt es sicheren Eintritt zu jeder Tages – und Nachtzeit. Des Weiteren können Mitglieder unsere Dienste nach Absprache und teilweise gegen Gebühr nutzen (Verleih, Vermietung, Veranstaltungsplanung etc).

Fördermitglieder
Sie unterstützen die Arbeit des Vereines durch ihre tatkräftige Unterstützung. Sei es durch Hilfe beim Auf- und Abbau, während der Veranstaltung, oder durch das Einbringen Ihrer Talente (Kunst etc.). Sie bezahlen keinen Jahresbeitrag und haben trotzdem den Status von passiven Mitgliedern.

Öffnet den Antrag und liest ihn durch!
Wenn Ihr einverstanden seit, ausdrucken und ausfüllen!